All for Joomla All for Webmasters
deen

Giftinformationszentrum

Mainz: Giftinformationszentrum Rheinland-Pfalz/Hessen

Johannes-Gutenberg-Universität, II. Medizinische Klinik und Poliklinik, Klinische Toxikologie


Telefon: 06131/1 92 40 und 23 24 66
Telefax: 06131/17 66 05
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internetadresse: Giftinformationszentrum Rheinland-Pfalz/Hessen

Langenbeckstraße 1
55131 Mainz

Drucken

KATWARN - Kommunales Warn- und Informationssystem für die Bevölkerung

 

 

 

 

 

 

Was ist KATWARN?
Seit dem Rückbau der Sireneninfrastruktur in den 90er Jahren fehlt Deutschland ein umfassendes kommunales Warnsystem. Zudem machen veränderte Lebensgewohnheiten (z.B. Mediennutzung) und bauphysikalische Gegebenheiten (z.B. schallisolierte Fenster) neue Ansätze und Technologien für den Bevölkerungsschutz notwendig.

 

Mit KATWARN kann die Bevölkerung bei Unglücksfällen (z. B. Großbrände, Stromausfälle, Bombenfunde oder Pandemieausbrüche) direkt und zielgenau gewarnt werden. Zusätzlich zu den allgemeinen Informationen durch Polizei, Feuerwehr und durch die Medien erreicht man mit KATWARN die Bevölkerung auch per Smartphone-App, SMS und E-Mail. Und das postleitzahlengenau. Das bedeutet: Nur die tatsächlich betroffene Bevölkerungsgruppe wird gewarnt und gleichzeitig mit konkreten Verhaltensweisen von der Kommune oder Stadt versorgt. Darüber hinaus nutzt der Deutsche Wetterdienst die KATWARN-App für bundesweite Unwetterwarnungen der höchsten Stufe („extremes Unwetter“) bei Unwetterereignissen mit weiträumigen und extremen Gefahren. KATWARN wurde von Fraunhofer im Auftrag der öffentlichen Versicherer entwickelt und ist bereits seit 2011 an verschiedenen Gebieten in Deutschland im Einsatz. Seit kurzem auch hier bei uns im Landkreis Offenbach.

 

KATWARN ist ein Warnsystem, das nicht nur informiert, DASS es eine Gefahr gibt, sondern vor allem, WIE zu handeln ist. Durch die ortsbezogenen Warninformationen werden betroffene Personengruppen z.B. im Haushalt, Büro oder unterwegs individuell gewarnt und die sogenannte „letzte Meile“ im Bevölkerungsschutz überwunden. Gleichzeitig reduziert KATWARN Effekte wie den „Katastrophentourismus“ durch nichtbetroffene Personen. Bürgerinnen und Bürger, die KATWARN nutzen, erhalten im Gefahrenfall Warnungen mit Hinweisen für ihren individuell registrierten Aufenthaltsort (Postleitzahlenbereich), z.B.: „Die Feuerwehr meldet: Großbrand mit Schadstoffwolke – Warnung für Ihre Postleitzahl – öffentliche Plätze verlassen, Fenster und Türen schließen.“ Zieht die Schadstoffwolke weiter, werden die Warnungen auf betroffene Postleitzahlenbereiche ausgedehnt oder es folgt eine Entwarnung.

 

Nutzung und Anmeldung
KATWARN nutzt derzeit drei Warnkanäle: die Smartphone-App sowie alternativ SMS und E-Mail.

 

Installation der KATWARN-App
KATWARN steht als Smartphone-App kostenfrei für das iPhone im App Store (ab Version iOS 5) sowie für Android-Smartphones im Google Play Store (ab Version 2.3.3) zu Verfügung. Weitere Informationen zur App erhalten Sie hier.

 

Anmeldung per SMS an die Servicenummer 0163-755 88 42:

 

  • Für Warnungen per SMS: „KATWARN 12345“ (für das Postleitzahlengebiet 12345)
  • Für Warnungen per SMS und E-Mail: „KATWARN 12345 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!“ (für das Postleitzahlengebiet 12345)
  • Abmeldung per SMS: „KATWARN AUS“

 

Wichtige Hinweise

 

  • Über die Servicenummer können nur SMS und keine Sprachanrufe angenommen werden.
  • KATWARN kann technisch keine 100%ige Zustellsicherheit der Warnungen gewährleisten.
  • Insbesondere bei Störungen des Mobilfunknetzes, des Internets oder der Stromversorgung ist mit Ausfällen zu rechnen.
  • KATWARN ersetzt nicht die lokalen Anweisungen von Behörden, Polizei oder Einsatzkräften in einer Gefahrensituation, diesen ist unbedingt Folge zu leisten.
  • Grundsätzlich sind jegliche Gewährleistungs- oder Haftungsansprüche aus der Nutzung von KATWARN ausgeschlossen.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.katwarn.de (Bilder & Textquelle).

Drucken

Wie setze ich einen Notruf bei Stromausfall ab?

Da bei einem Stromausfall auch damit gerechnet werden muss, dass das Telefon- und Handynetz nicht funktioniert, können über den auch bei Stromausfall funktionierenden Feuerwehrfunk im Feuerwehrhaus, das spätestens 30 Minuten nach dem Stromausfall besetzt wird, Notrufe wie z.B. Notarzt oder Polizei alarmiert werden.

Drucken

Die ADAC-Rettungskarte

Bei einem Verkehrsunfall mit eingeklemmten
Personen zählt jede Sekunde. Jeder Unfall ist
anders und auch jedes Kraftfahrzeug hat seine
spezifischen Eigenheiten, die es bei einer
Rettung zu berücksichtigen gilt. In den letzten
Jahren hat die die technische Fortentwicklung
(Karosserieversteifungen, verbesserte Stähle
usw.) für mehr Fahrzeugsicherheit gesorgt.
Doch leider ist eben diese Weiterentwicklung
auch Schuld daran, das wir von den
Rettungskräften länger brauchen um Menschen
aus ihren verunfallten Fahrzeugen zu befreien.

Daher benötigen wir als Rettungskräfte schnelle und zuverlässige Auskunft über charakteristische technische Merkmale eines verunfallten Fahrzeuges.

An dieser Stelle kommt jetzt jeder Verkehrsteilnehmer selbst ins Spiel. Der ADAC hat vor einiger Zeit die Idee der Rettungskarte entwickelt.

Diese „Rettungskarte“ im DIN-A4-Format gehört aus unserer Sicht in jedes Auto. Sie enthält Angaben über die Position von Karosserieverstärkungen, Tank, Airbags, Gasgeneratoren, Steuergeräten usw. Auch zeigt sie, wo für uns von der Feuerwehr geeignete Schneidbereiche liegen. Um für Retter im Ernstfall greifbar zu sein, muss die Karte bei jedem Pkw hinter die Fahrer-Sonnenblende geklemmt werden.

Was also müssen sie jetzt tun ?
          ·    Rettungskarte für das eigene Fahrzeug besorgen.
          ·    Gibt es Kostenlos als Download-Link beim ADAC unter - http://www.adac.de/Rettungskarte oder bei uns im Feuerwehrhaus.
          ·    Rettungskarte zusammen falten und hinter die Fahrer-Sonnenblende     klemmen.

Schon fertig!

So einfach geht es und sie helfen uns und sich selbst, sollte es einmal zu einem Unfall kommen.

Drucken

Rauchmelder

Was man bei Informationsveranstaltungen leider immer wieder hört ist die Meinung der Bevölkerung, dass man keinen Rauchmelder benötigt weil man ja vom Qualm wach wird und dann schnell aus der Wohnung gehen kann.

Und genau das ist ein tödlicher Trugschluss!

Im Schlaf funktioniert die Wahrnehmung von Rauch durch die Nase nicht. Selbst reizende Gase lösen dann keinen Hustenreflex mehr aus. Das Kohlenmonoxid (chem. Formel: "CO") im Brandrauch ist geruchlos. Man nimmt dieses nicht wahr. Schon zwei bis drei Atemzüge reichen aus, um die roten Blutkörper mit CO soweit zu sättigen, dass sie keinen Sauerstoff mehr aufnehmen können. Man erstickt im Schlaf ohne es zu bemerken.

Das ist der Grund, weshalb 95 % der Brandtoten nicht durch die direkte Einwirkung von Feuer sterben sondern vielmehr durch Brandrauch, der schon entsteht ohne das Flammen erkennbar sind.

Das hat unseren Gesetzgeber dazu bewogen in der hessischen Bauordnung eine Rauchmelderpflicht für alle Gebäude, dazu gehören auch Privatgebäude, gesetzlich vorzuschreiben. Bei Neubauten ist es bereits heute Pflicht einen Rauchmelder zu installieren. Spätestens 2014 müssen dann alle Häuser mit Rauchmeldern in jeder Etage ausgestattet sein. Bitte bedenken Sie dies insbesondere in Bezug auf Ihre Gebäudehaftpflicht- und Brandversicherung.

Auch wir als Feuerwehr empfehlen dringend die Ausstattung von Häusern mit Rauchmeldern. Daher informieren und beraten wir gerne die Bevölkerung bei Veranstaltungen des Vereins. Beispielsweise beim "Tag der offenen Tür". Dort, und bei vielen Elektrounternehmen, können Rauchmelder kostengünstig bezogen werden.

Viele weitere Infomation rund um das Thema erhalten Sie über die Webseite www.rauchmelder-lebensretter.de

Ein Tipp noch! Prüfen Sie halbjährlich und nach jedem Urlaub, ob die Batterien Ihres Rauchmelders noch ausreichen. Dies geschieht sehr einfach über den Testknopf. Oftmals ist man einfach nicht zu Hause, wenn das Hinweissignal auf eine fast leere Batterie ertönt. Und ohne Strom funktioniert der Rauchmelder leider nicht.

Drucken

UNSERE SIRENEN

Die seit einigen Jahren auf dem
Dach des Feuerwehr Gerätehaus
und der Gemeindehalle in
Minderlittgen installierten
Sirenen werden regelmäßig
überprüft. An jedem zweiten
Samstag im Monat werden die
Sirenen um ca. 12:50 Uhr für einen
Probealarm ausgelöst.

 

MINDERLITTGEN

Minderlittgen in der Eifel ist eine
Ortsgemeinde im Landkreis
Bernkastel-Wittlich in
Rheinland-Pfalz.
Sie gehört der Verbandsgemeinde
Wittlich-Land an. Wikipedia
Fläche: 8,19 km²
Bevölkerung: 681 (31. Dez. 2014)